CBD für Hunde

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Februar 27, 2020

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Kann man CBD auch bei Hunden anwenden?

Wie wirkt CBD bei unseren Hunden? Für was kann es alles angewendet werden?

Auch unsere Haustiere können an zahlreichen Beschwerden wie Schmerzen, Entzündungen, Ängsten oder Verspannungen leiden.

Wenn du schon einmal am eigenen Leib positive Erfahrungen mit CBD gemacht hast, fragst du dich vielleicht, ob es nicht auch spezielle Öle mit Cannabidiol oder weitere CBD-Produkte für deinen Hund gibt.

Denn gerade bei unseren Hunden kommt es immer häufiger auch zu Arthrosen, Erkrankungen mit chronischen Schmerzen und Entzündungen jeglicher Art.

Voraussetzung für die Wirksamkeit von Cannabidiol und anderen Cannabinoiden ist das Vorhandensein eines Endocannabinoid-Systems. Denn Cannabinoide wie Cannabidiol binden an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems und beeinflussen auf diese Weise unter anderem Stimmung, Appetit und Schmerzempfinden.

Dieses System weist zwei Rezeptor-Typen (CB1 und CB2) auf, die sich unter anderem sowohl im Gehirn als auch im Immunsystem und den Knochen befinden.

Tatsächlich besitzt auch dein Hund ein solches Endocannabinoid-System.
Die CBD Wirkung bei Hunden soll sogar stärker sein als bei uns Menschen, da ein Hund mehr Endocannabinoid-Rezeptoren hat als beispielsweise ein Mensch.



Daher sollte ein CBD-haltiges Produkt für deinen Hund so wenig THC wie nur möglich enthalten, um die Hundegesundheit nicht zu gefährden.


Worum handelt es sich bei CBD?

CBD ist ein Cannabinoid und als solches ein Bestandteil der Hanfpflanze.
In der Hanfpflanze, die auch als Cannabispflanze bekannt ist, kommen zahlreiche weitere Cannabinoide vor. Darunter auch das Tetrahydrocannabinol, welches für seine leicht berauschende und psychotrope Wirkung bekannt ist.

Bevor die Hanfpflanze verarbeitet werden kann, muss sie erst mal getrocknet werden. Anschließend wird sie zur Herstellung von CBD Präparaten weiterverarbeitet.

Die Zusammensetzung der unterschiedlichen Cannabinoide ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich und nicht alle Hanfpflanzen enthalten THC in nennenswerten Dosen.

In Deutschland sind rezeptfreie CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel lediglich zugelassen, sofern der THC-Gehalt unter 0,2% liegt. Die synergistische Wirkung eines Vollspektrum CBD-haltigen Öls, bei dem nahezu alle Pflanzeninhaltsstoffe enthalten sind und miteinander agieren, ist eine ganzheitliche.

Aus diesem Grund könnte ein solches Vollspektrum Öl auch für deinen Hund die bessere Wahl sein.

Hempamed CBD Öl

Die CBD Wirkung bei Hunden

Das aus der Hanfpflanze stammende Cannabinoid Cannabidiol ist für seine zahlreichen positiven Eigenschaften bekannt. Medizinisch wirksame Eigenschaften werden ihm auch in der Behandlung von Tieren nachgesagt.

So kann CBD auch bei deinem Hund folgende Wirkung haben:

  • Es kann zur Entspannung bzw. Krampflösung deines Hundes beitragen.
  • Auch von seiner angstlösenden Wirkung kann dein Hund profitieren.
  • Cannabidiol hemmt die Immunantwort und kann somit die Allergiebereitschaft und Autoimmunerkrankungen positiv beeinflussen.
  • Leidet dein Hund unter harmloser, aber lästiger Übelkeit, kann es ebenfalls helfen.
  • Wenn dein Hund Schmerzen hat, kann es helfen, diese zu verringern.
  • Seine antientzündliche Wirkung kann deinem Hund helfen, wenn er unter Entzündungen leidet.
  • Es gibt sogar Hinweise auf eine nervenschützende Funktion aufgrund der antioxidativen Eigenschaft von Cannabidiol.

Zahlreiche weitere positive Eigenschaften werden vermutet und sind Thema aktuell laufender Studien innerhalb der Cannabisforschung.

Wann wird CBD bei Hunden eingesetzt?

Arthrose und Arthritis bei Hunden:

Laut Statistik leiden zwei von zehn Hunden an einer Arthrose. Bei der Arthrose handelt es sich um eine degenerative, den Gelenkknorpel zerstörende, chronische Erkrankung. Diese kann sehr schmerzhaft sein und führt unbehandelt zu einer immer stärkeren Bewegungseinschränkung.

Gehört dein Hund zu einer der Hunderassen wie Doggen und Schäferhunde, kann er eher eine sogenannte primäre Arthrose entwickeln, während die sekundäre Arthrose oft Folge einer entzündlichen und ebenfalls schmerzhaften Arthritis ist.

Auch Mangelernährung, übermäßige Gelenkbeanspruchung und Übergewicht können das Auftreten einer Arthrose begünstigen. Eine Menge weitere Faktoren stehen ebenfalls in Verdacht, am Entstehen einer Arthrose ursächlich beteiligt zu sein.

Falls dein Hund unter Arthrose leidet, ist die Wirkung von CBD hauptsächlich eine Schmerzlinderung.

Bei der Arthritis hingegen kann das CBD zusätzlich die Entzündung, die dein Hund hat, positiv beeinflussen.

Hundebesitzer, deren Hund an Arthrose oder auch Arthritis leidet, und die ihren Hund neben der tierärztlichen Behandlung und einer Futterumstellung mit CBD behandeln, berichten immer häufiger von Verbesserungen. Die Beweglichkeit, die Entzündungswerte und die Schmerzen, die der Hund vorher hatte, wurden deutlich besser.

Ein CBD-haltiges Öl könnte also auch deinem Hund zu mehr Lebensfreude und Schmerzreduzierung verhelfen.

CBD Öl für Hunde

Schmerzfrei durch CBD zu werden ist nicht immer möglich, aber eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und eine starke Schmerzlinderung für deinen Hund ist mehr als nur wahrscheinlich.

Bei Problemen mit dem Bewegungsapparat empfehle ich eine Entgiftung, Ernährungsumstellung und zeitgleicher und langfristiger Gabe von CBD. Mehr Infos zum Thema Darmreinigung und Entgiftung findest du in meinem dazu passenden Artikel: DARMREINIGUNG BEIM HUND

Welche Dosis ist für Hunde die richtige?

Für deinen Hund empfiehlt es sich, eher ein entsprechendes Präparat mit einer niedrigen Konzentration an CBD zu verwenden. Da Hunde mehr Cannabinoid-Rezeptoren als Menschen besitzen sollen, ist auch bei einer niedrigen Dosierung mit einem stärkeren Effekt zu rechnen.

Schmerzfrei durch CBD – das hört man immer wieder.

Völlige Schmerzfreiheit kann zwar niemand garantieren, aber mit einer Besserung der Beschwerden deines Hundes kannst du deinem Hund auch sehr helfen.

So ist es sinnvoll, wenn du vorerst mit einem Präparat wie CBD-Öl beginnst, welches lediglich einen Cannabidiol-Gehalt von ca. 1% beinhaltet.

Als Faustregel gilt:
4 Tropfen pro Dosis bei 10 kg Körpergewicht deines Hundes.
Wiegt dein Hund also 5 Kilogramm, bekommt er lediglich 2 Tropfen auf einmal.

Eine einmalige Gabe pro Tag reicht in den meisten Fällen aus.
Sinnvoll kann es sein, wenn du mit einem Tropfen täglich beginnst und dann die tägliche Tropfenanzahl um jeweils einen Tropfen erhöhst, bis die ideale Menge erreicht ist.

Im Krankheitsfalle solltest du deinen Hund stets genauestens beobachten, um sowohl auf Verbesserungen als auch Verschlechterungen seines Befindens reagieren zu können.

Eine Anwendung mit einem CBD-haltigen Präparat sollte für mindestens 3 Wochen erfolgen, da sich größere Erfolge nicht über Nacht einstellen.
Nach etwa 3 Monaten kannst du jedoch eine Pause von einer bis 3 Wochen einlegen.

Welche Nebenwirkungen kann CBD-Öl haben?

Bislang wurden keine starken Nebenwirkungen von CBD beobachtet. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln sind bisher nicht bekannt.

Lediglich bei Überdosierungen, die jedoch vermeidbar sind, wenn du der oben beschriebenen Dosierungsanleitung folgst, können folgende Symptome auftreten:

  • trockener Mund
  • Müdigkeit
  • leichtes Abfallen des Blutdrucks
  • Magen-Darm-Beschwerden

Fazit

Auf jeden Fall sollte dein Präparat für Tiere geeignet sein, da gerade bei Hunden aufgrund des vermehrten Vorhandenseins der Cannabinoid-Rezeptoren mit einer stärkeren Sensitivität gegenüber Cannabinoiden zu rechnen ist.

Alles in allem kann CBD auf jeden Fall eine wertvolle Hilfe für die Hundegesundheit deines Lieblings und eine Wohltat für das körperliche und seelische Befinden deines Hundes sein.

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Hundeliebe Grüße 🐶

Deine Désirée

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About the author 

Désirée Scheller

"Ganzheitliche Hundetrainerin seit 2011".- 💚 zert. Problemhundtherapeutin & zert. Gebrauchshundeausbilderin. - Fachgebiete sind Problemhunde, Hundeverhalten und Gruppenhaltung/Mehrhundehaltung. - Ich begleite Dich auf dem Weg zu einem entspannten Hund-Mensch-Team.

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