Das Impfen unserer Hunde

Impfen, eins der wichtigsten Themen in Sachen Hundegesundheit.

Für die Gesundheit deines Hundes ist es wichtig, dass du dir selbst Informationen zum Thema Impfen einholst und dir deine eigene Meinung zu dem Thema bildest. Und das am besten so früh wie möglich!

Auch die meisten Tierärzte klären leider über das Impfen nur wenig bis gar nicht auf, deshalb solltest du dieses Thema unbedingt hinterfragen.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Impfungen

Bei den Hunden gilt, wie bei uns Menschen, jeder reagiert anders darauf.
Meine beiden gravierendsten Erfahrungen mit Impfschäden, waren einmal der damals 6 Monate junge Magyar Vizla Rüde. Zu ihm bin ich gerufen worden, weil der Hund einfach nicht zur Ruhe kam.

Ich habe ehrlich gesagt noch nie einen so jungen und so gestressten Hund gesehen.😔 Für mich war sofort klar, dass gesundheitlich etwas im Argen ist und habe ihn daraufhin erst mal zum Tierheilpraktiker geschickt. Dieser hat dann herausgefunden, dass der kleine einen Impfschaden hat. Die Impfstoffe wurden daraufhin mit natürlichen Mitteln ausgeleitet und dem Hund ging es schnell besser. Mit jedem Tag wurde er ruhiger.

Meine Arbeit als Hundetrainerin war in diesem Fall somit schon beendet.

Mein zweite Erfahrung mit dem Thema Impfen war ein damals 5-jähriger Mix-Rüde. Er ist jahrelang geimpft worden, ohne merkliche Folgen. Bis er dann, bei einer Auffrischimpfung, so heftig darauf reagiert hat, dass er anschließend in die Klinik musste und dort unter das Sauerstoffzelt kam. Er musste zur Beobachtung über Nacht dableiben.  

Wenn man bedenkt, dass die Impfung eigentlich nicht nötig war, da die Grundimmunisierung schon längst vorhanden war, ist das echt fatal.

Aber was bedeutet Impfen überhaupt?

Bei der aktiven Impfung werden dem Körper abgetötete oder lebende Erreger gespritzt. Bei der passiven Impfung fertige Antikörper. In beiden Fällen soll der Körper Antikörper gegen die jeweilige Krankheit bilden und somit eine eventuelle Infektion abschwächen oder verhindern.

Impfen, ja oder nein?

Es gibt durchaus nützliche Impfungen, wie zum Beispiel Staupe, Hepatitis und Parvovirose. Aber nicht alles, was von den Ärzten empfohlen wird, ist auch gut und nützlich.

Die Zwingerhustenimpfung

Es gibt zwei Varianten; den Parainfluenza Virus und den Bordetella Bronchiseptica. Diese Impfung ist zum Beispiel einer der unnötigsten Impfungen, die es gibt. Der Hund kann sich nämlich, obwohl er geimpft ist, damit anstecken. Außerdem verläuft die Krankheit bei einem gesunden Hund auch nicht tödlich.

Der Zwingerhusten wird bei Ansteckung mit einem Antibiotikum behandelt und nach zwei Wochen ist der Hund in der Regel wieder Ansteckungsfrei. Da der Zwingerhusten aber sehr ansteckend ist, gehen manche Hundebetreuungen so weit, dass sie sogar noch zusätzlich die nasale Zwingerhustenimpfung vorschreiben, damit die Hunde „geschützter“ sind.

Zugegeben, wenn der Husten in einer Betreuung erst mal ausbricht, geht es schnell rum. Alle infizierten Hunde müssen dann zu Hause bleiben, und das ist verlorenes Geld. Deshalb versuchen manche Hundebetreuer sich dadurch zusätzlich zu schützen.

Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auch ohne die nasale Impfung genauso gut funktioniert.

Die Tollwutimpfung

Sie ist auch zu hinterfragen, bedenkt man das wir in Deutschland kaum bis gar keine Tollwutgebiete mehr haben. Lediglich wenn man mit dem Hund ins Ausland möchte, muss diese Impfung vorhanden sein. Aber hier bitte beim Eintragen in den Impfpass, darauf achten, dass die Gültigkeit 3 Jahre beträgt. Viele Tierärzte tragen nämlich den Impfschutz nur für 1 Jahr ein!  

Und wenn möglich sollte der Hund vom Alter her so spät wie möglich gegen Tollwut geimpft werden, denn alle Impfstoffe enthalten Substanzen, die Nebenwirkungen und Allergien hervorrufen können. Es wird sogar noch viel Schlimmeres befürchtet. Sie stehen sogar in Verdacht Gehirnentzündungen, Autoimmunkrankheiten, Epilepsie und Krebs zu verursachen.

Liest man sich mal die Zusatzstoffliste durch, ist das gar nicht so abwegig. Konservierungsstoffe wie Aluminium und Quecksilber haben auch in einem Hund (oder Menschen) nichts zu suchen.

Deshalb versuch dich auf das nötigste zu beschränken, eine 7fach Impfung ist einfach zu viel für jeden Hund!

Häufig auftretende Nebenwirkungen von Impfungen bei Hunden:

  • Benommenheit
  • Unruhe
  • Anschwellen des Kopfes
  • Hirnentzündungen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Allergische Reaktionen der Haut
  • Juckreiz
  • Anämien
  • Atemnot
  • Schockzustände (bis hin zu Herzstillstand und plötzlichem Tod)
  • Verfärbung des Haarkleides
  • Haarausfall an der Einstichstelle
  • Impfsarkome (Tumore an der Einstichstelle)
  • Nekrosen
  • immun bedingte Entzündungen der Blutgefäßwände (Vaskulitis)
  • Koordinationsstörungen
  • Polyarthritis
  • immun bedingte Erkrankungen der Schilddrüse
  • verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentzündungen.

Impfe ich meine Hunde?

Meine Hunde haben allesamt die Grundimmunisierung der 3fach Impfung SHP (Staupe, Hepatitis, Parvovirose). Sie wird im Welpenalter von 9 bis 12 Wochen das erste Mal und dann im Alter von 13-18 Wochen das zweite Mal verabreicht, dann ist der Hund Grund immunisiert.

Manche Studien raten eine Auffrischung nach 12 Monaten, danach ist aber wirklich Schluss und der Hund vernünftig immunisiert! Neueste Langzeitstudien zeigen auf, dass durch eine vernünftige Immunisierung des Hundes gegen SHP ein ausreichender Schutz für 10 Jahre gilt, oder sogar lebenslang.

Fazit

Jeder hat die Verantwortung für die Gesundheit seines Hundes und muss für sich selbst entscheiden, welche Möglichkeit für ihn die Richtige ist. Wichtig ist aber sich nicht nur von den Tierärzten dazu überreden zu lassen, sondern seine eigene Meinung dazu zu entwickeln.

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